Dorn-Therapie

"Die edelste Stufe der Heilkunde ist, dafür zu arbeiten, dass gesunde Menschen gesund bleiben."

                                                                                    (Helmut Koch, Mitbegründer der Dorn-Methode)

Die Dorn-Methode basiert auf dem Grundgedanken, dass die Basis der Gesundheit ein ausgeglichenes Knochengerüst ist. bei sehr vielen Gesundheitsstörungen wirkt sich diese einfache manuelle Anwendung unterstützend aus. Es macht durchaus Sinn, bei vielen Erkrankungen zuerst das Knochengerüst zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Viele andere Therapien sind danach erfolgreicher, da sie sich gut ergänzen. Die Dorn-Methode eignet sich also bei funktionellen Störungen am Haltungs- und Bewerbungsapparat sowie bei organischen und seelischen Beschwerden. Da die Therapie sehr sanft ist, kann sie bereits bei Kindern und sogar Säuglingen angewendet werden.

Die Dorn-Methode steht auf 2 Säulen, die sich ideal ergänzen. 

1. Die Dorn-Therapie: ist das sanfte Hineinschieben von verschobenen Gelenken und Wirbeln in Bewegung. Die verschobenen Wirbel werden gefühlvoll in ihre ideale Lage zurück gedrückt, während der Patient entweder mit den Armen, einem Bein, oder dem Kopf pendelt. Auch alle anderen Gelenke werden immer in natürlichen Bewegungen in die ideale Lage eingerichtet.

2. Die Dorn-Selbsthilfe: ist der langfristig wichtigste Teil der Dorn-Methode. Wer diese Eigenübungen richtig und regelmässig ausübt, hat mit grosser Wahrscheinlichkeit weniger Rücken- und Gelenkprobleme.

Indikationen:

Grundsätzlich lassen sich mit der Dorn-Therapie sehr viele reversible funktionielle Störungen und Schmerzzustände des Rückens und der Gelenke, sowie daraus resultierende Folgeschmerzen gut  behandeln. 

So zum Beispiel:

  • Hexenschuss

  • Halskehre

  • Beckenschiefstand

  • Skoliose

  • Einfacher Bandscheibenvorfall (ohne Prolaps)

  • Kopfschmerzen/Migräne

  • funktionelle Beinlängendifferenz

  • Arthrose

  • uvm...

Kontraindikationen:

  • Fehlende Mobilität (Patient kann nicht selber Sitzen/Stehen)

  • Bandscheibenvorfall mit Prolaps

  • Fortschreitende Lähmungserscheinungen

  • Infektiöse oder hochfieberhafte Erkrankungen

  • akute Entzündungen

  • Tumore

  • Verletzungen (weniger als 6-8 Wochen alt)

    • von Muskeln, Bändern, Sehnen

    • Knochenbrüche

    • Gelenkverrenkungen (Luxation)

    • offene Wunden

    • innere Verletzungen

  • starke Osteoporose

Breuss-Massage

Die Breuss-Massage wurde durch den österreichischen Heilpraktiker Rudolf Breuss (1899-1990) entwickelt. Er ging davon aus, dass es keine verbrauchten, sondern lediglich degenerierte Bandscheiben gibt. Das impliziert, dass eine Regeneration grundsätzlich möglich ist.

 

Die Breuss-Massage ist eine energetisch-manuelle Behandlung. Sie besteht hauptsächlich aus einer Streckung der Wirbelsäule und wird sehr sanft ausgeübt. Sie wird gerne in Kombination mit der Dorn-Therapie angewendet. Entweder zur Vorbereitung bei starken Schmerzen und/oder stark verhärteter Muskulatur, was eine Korrektur der Wirbel erschwert, oder im Nachgang zur zusätzlichen Lösung von körperlichen, seelischen und energetischen Blockaden sowie zur Einleitung der Regeneration von unterversorgten Bandscheiben.

Die Breuss-Massage kann aber durchaus auch für sich alleine stehen, sei es weil eine Dorn-Behandlung nicht indiziert oder erwünscht ist, oder einfach als Tiefenentspannung und Wohltat für Körper und Seele.

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